der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde

Dienstag, 31. Mai 2016

HEUTE - HEUTE - HEUTE noch ein freier Platz




Argumentationstraining“
…oder: Wie gehe ich mit „besorgten“ Bürgern um?

Einladung zu einer Fortbildung
der ev. Kirchgemeinde Kleimachnow/ Flüchtlingsarbeit

Referent: 
Jörg Stopa
Regionalreferent für Bildung und Integration der RAA Potsdam; Demokratie und Integration Brandenburg e.V.

Wann?
Dienstag, den 31.05.2016
Wo?
im Begegnungscafe Kleinmachnow, Zehlendorfer  Damm 212

Uhrzeit? 
17.00 bis 20.00 Uhr oder 18.00 bis 21.00 Uhr
Bitte den Wunschzeitraum unbedingt bei der Anmeldung angeben! Der Referent Herr Stopa richtet sich nach uns.

Anmeldung: 
bitte per Mail an Frau Schubert Fluechtlingshilfe@ev-kirche-kleinmachnow.de

Anmeldeschluss: 
20.05.2016 Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt! 

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend. 

Fussballturnier in den Sommerferien - Anmelden und mitmachen

Anmelden! - Jedes Team kann sich anmelden! - Mitmachen! - Anmelden! Jedes Team kann sich anmelden!-

Der Landkreis PM mit Partnern veranstalten ein Fussballturnier zum mitmachen in den Sommerferien.
Hier geht es zum Plakat:
 https://drive.google.com/file/d/0B4Onkxc1ak6Nbm9ISW1sekhDbmc/view?usp=sharing

Montag, 30. Mai 2016

Newsletter Willkommen im Landkreis



Sehr geehrte Damen und Herren,

hier einige Informationen zum Themenfeld Integration, Willkommenskultur
und Migration.

1. Länderprofile
Auf dieser Seite finden Sie Länderprofile mit entsprechenden
Informationen zu Berufsabschlüssen, Bildungssystem, und der
Beschäftigung von Flüchtlingen.
https://www.bq-portal.de/de

2. Zuständigkeiten
Anbei erhalten Sie eine Übersicht über die Beratungsstellen im
Landkreis. Bei Fragen über weitere Zuständigkeiten, z.B. innerhalb der
Kreisverwaltung, rufen Sie mich oder Frau Gräßer gern an. 033841 9-1321
bzw. 9-1252.


3. Förderung
3. 1. Mit der Landkreis-Förderrichtlinie für ehrenamtliche
Willkommensinitiativen werden derzeit die ersten 8 Initiativen mit
insgesamt rund 6000 € gefördert. Anträge können weiterhin gestellt
werden. Infos unter 033841 9 1252 (Frau Gräßer) oder
integrationsbuero@potsdam-mittelmark.de

3.2. Das "Bündnis für Brandenburg" vergibt Regionalbudgets an Städte,
Gemeinden und freie Träger. "Aus diesen Mitteln können sowohl eigene
flüchtlingsbezogene Projekte als auch die von Gemeinden oder Städten
oder auch freien Trägern unterstützt werden. Denkbar seien auch
gemeinsame Veranstaltungen und Veröffentlichungen unter dem Dach des
„Bündnisses für Brandenburg“", heißt es in der Pressemitteilung
(siehe Anhang).

4. Die RAA Brandenburg sucht für ihren Standort Potsdam eine
Regionalreferentin/einen Regionalreferenten.
http://www.raa-brandenburg.de/NewsDetail/TabId/2737/ArtMID/6276/ArticleID/1321/Stellenausschreibung.aspx

5. Der Flüchtlingsrat Brandenburg sucht eine/n ReferentIn für
flüchtlingspolitische Öffentlichkeits-, Netzwerk- und Lobbyarbeit /
Projektleitung. Mehr Infos finden Sie im Anhang.

6. Save the date!
6.1. Die Servicestelle Tolerantes und Sicheres Potsdam veranstaltet am
28.05.16 in der Zeit von 10 bis 15 Uhr ein Vernetzungstreffen für
ehrenamtliche Sprachenvermittler*innen - bitte nachfragen bei
NNPotsdam@rathaus.potsdam.de

6.2. Argumentationstraining“ …oder: Wie gehe ich mit „besorgten“
Bürgern um? am 31.05.2016  im Begegnungscafé der Ev. Gemeinde
Kleinmachnow Mehr Infos: http://hilfe-und-asyl.blogspot.de/

6.3. Netzwerktag am 24.06. 2016 im neuen Seminarhotel Paulinenhof in
Bad Belzig / Kuhlowitz 9.00 - 15.30 Uhr. U.a. Seminar zu
"Kommunikation auf Augenhöhe – Umgang mit Irritationen im
interkulturellen Kontext" Mehr Infos:
http://www.netzwerk-soziale-dienste.de/

6.4. Am 30.11.2016 findet der Zukunftsdialog Tolerantes Brandenburg -
Potsdam-Mittelmark statt. Hierbei wird es u.a. um die Integration im
Landkreis gehen. Die Beteiligung möglichst vieler Gruppen - auch der
migrantischen Gruppen - ist ausdrücklich erwünscht.


Zur Information: Diese E-Mail geht an alle Willkommensinitiativen
(zentrale Postfächer), die Sozialarbeiterinnen in den ÜWH sowie JMD und
MBE sowie an die Kommunen. Gern können Sie die Mail an Interessierte
weiterleiten.


Freundliche Grüße

Theresa Arens

Landkreis Potsdam-Mittelmark
Büro des Landrats
Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte
Papendorfer Weg 1, 14806 Bad Belzig
Tel.: 033841/9 1321
Fax: 033841/9 1444
theresa.arens@potsdam-mittelmark.de
www.potsdam-mittelmark.de
Postanschrift: Niemöllerstraße 1, 14806 Bad Belzig

DRINGEND WOHNRAUM FÜR FAMILIEN IN NOTUNTERKUNFT GESUCHT



Notunterkunft
Teltow
Wathestraße 2
14513 Teltow
Telefon  03328-3084822
Telefax  03328–3077878
Email
Mariam.nebieridze@Internationaler-Bund.de







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Datum




30.05.2016
 
WIR BITTEN UM IHRE UNTERSTÜTZUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
am 30.06.2016 schließt die Notunterkunft in der Warthestr. 2.
Für folgende Familien suchen wir dringend Wohnraum (Wohnungen/Häuser) im Raum Teltow, Kleinmachnow Stahnsdorf:

Fam. Ali:               6 Personen, Vater, Mutter, 3 Grundschüler, 1 Kleinkind
Fam. Arja:             8 Personen Vater,  Mutter, 3 Oberschüler, 1 Grundschüler und  2 Kindergartenkinder
Fam. Nassan:       5 Personen, Vater, Mutter, 3  Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren
Fam. Alibrahim:    5 Personen, Vater, Mutter, 3 Kinder im Alter von 1 bis 7 Jahren, Mutter schwanger

Diese Familien sind anerkannte Flüchtlinge und verfügen über alle nötigen Unterlagen (auch WBS),
die Miete trägt das Jobcenter.

Über Hinweise zu Wohnungsangeboten wären wir sehr dankbar.
 
Mit freundlichen Grüßen
Mariam Nebieridze
Koordinatorin
NUK Teltow

Donnerstag, 26. Mai 2016

Liebe MitstreiterInnen,





wir bekommen immer wieder Hinweise, dass es landesweit nach wie vor aus unterschiedlichen Gründen Probleme bei der Unterbringung von anerkannten und nicht anerkannten Flüchtlingen in Wohnungen gibt.

Wir haben diese Beispiele zusammen getragen (siehe Anhang) und bitten euch dazu um Feedback aus euren Städten und Landkreisen:

Welche Erfahrungen macht ihr in der Unterstützung von Flüchtlingen bei der Wohnungssuche, beim Auszug aus der GU, etc?
Gibt es in euren Landkreisen und Städten ähnliche Praxen, oder stößt ihr auf andere Probleme?
Wie geht ihr ggf. damit um?
Welche positiven Beispiele gibt es ggf., Wohnraum zur Verfügung zu stellen und Zugang zu Wohnungen zu erleichtern?

Auf der Grundlage wollen wir Möglichkeiten bzw. Strategien für die Wohnungsunterbringung erarbeiten. Für eine Rückmeldung bis zum Montag, 6. Juni sind wir euch sehr dankbar. Solltet ihr Nachfragen haben, gern unter der unten angegebenen Mobilnummer.


Viele Grüße
Ivana Domazet

--
Flüchtlingsrat Brandenburg
Rudolf-Breitscheid-Str. 164
14482 Potsdam
Tel.: 0331 71 64 99
Fax: 0331 88 71 54 60
Mobil: 0176 3148 3547


Situation der Unterbringung von Flüchtlingen in den Landkreisen –
Probleme beim Auszug aus den Sammelunterkünften bzw. Einzug in
die Wohnungen
Der Auszug von Flüchtlingen aus Sammelunterkünften und Einzug in
Wohnungen scheitert in Brandenburger Landkreisen und Kommunen aus
unterschiedlichen Gründen, z.B.:
– vorgebliche Wohnungsknappheit: Entgegen Angaben der Verwaltung
wurde nach Recherchen von Journalisten und Stadtverordneten doch
Wohnbaufläche gefunden.
– Statt Sozialwohnungen werden hochpreisige Wohnungen gebaut
– unterschiedliche Handhabe bei der Erteilung der
Wohnberechtigungsscheine je nach Aufenthaltsstatus
– Kosten der Unterkunft sind nicht an den Mietspiegel angepasst, daher
können kaum bezahlbare Wohnungen gefunden werden.
– WBS nur bei 12 Monate Bleibeperspektive am gleichen Ort, Geduldete
sind ausgeschlossen
– Projekt der Wohnungsbaugesellschaft umfasst 5000 Wohnungen, davon
sind nur 3 an Geflüchtete vermietet
– anerkannte Flüchtlinge sollen täglich die Übernachtung in der
Sammelunterkunft bezahlen (zB 9 EUR/Tag), wenn sie nicht aus der
Unterkunft ausziehen können, weil keine Wohnungen zur Verfügung
stehen. Die Summe wird rückwirkend in Rechnung gestellt.
– (anerkannte) Geflüchtete, die Wohnungsangebote ablehnen, werden von
der Verwaltung bei der Wohnungssuche nicht mehr berücksichtigt
– Wohnungsbaugesellschaft vermietet nur an Geflüchtete aus dem Ort/der
Stadt
– anerkannte Flüchtlinge, die noch auf den Nachzug ihrer Familien warten,
werden auf eine Turnhalle (ehem. Notunterkunft des LK) verwiesen
– trotz freistehender Wohnungen wird nicht in Wohnungen untergebracht,
da die Verwaltung sich grundsätzlich weigert, Auszug von Flüchtlingen zu
genehmigen. Stattdessen werden kostenintensive Betreiberverträge in
Kauf genommen; Anträge werden grundsätzlich kurzfristig abgelehnt.
Zuständigkeit wird vom Sozialamt auf die ABH übertragen.
– Flüchtlinge dürfen laut Richtlinie des Landkreises nicht aus der GU
ausziehen, wenn befunden wird, dass sie nicht ausreichend Deutsch
sprechen, eine unsichere Bleibeperspektive bestünde, oder wenn sie
keine Arbeit bzw. ausreichendes Einkommen haben. Eine so genannte
Aufenthalts- und Sozialprognose wird zwischen Unterkunft, Sozialamt und
Ausländerbehörde erstellt.
– Syrische Flüchtlinge, die auf den Nachzug ihrer Familien warten, dürfen
nicht in eigene Wohnungen ziehen
– Wohnungen werden an anerkannte Geflüchtete vermittelt, NichtAnerkannten
steht Wohnraum nicht zur Verfügung, sie dürfen nur in besonderen Fällen aus der GU ausziehen (Krankheit,
familiäre Umstände...)
– Nicht-Anerkannte stehen auf einer zweijährigen Warteliste, auf der sie
nach informeller Prüfung der Deutschkenntnisse (bei Vorsprache beim
Sozialamt) hoch- oder herunterrutschen können
– Flüchtlinge sollen angeblich mehr heizen, daher werden sie aus „Sorge“
über zu hohe Heizkosten durch Vermieter nicht genommen, oder es
werden bei ihnen  grundsätzlich höhere Betriebskosten angesetzt, die
dann nicht übernommen werden
– Wohnungssuchende Flüchtlinge müssen deutsche Bürgen mit festem
Einkommen gewisser Höhe vorweisen, oder zeitlich und in der Höhe der
Bürgschaft unbegrenzt
– Bearbeitung durch das Sozialamt wird so lange hinausgezögert, bis die
Wohnung nicht mehr zur Verfügung steht
– Formalisierte „Wohnfähigkeitsprüfung“, Prozedur: Antrag auf Auszug bei
eigens dafür eingestellten Verwaltungsmitarbeiter durch Leitung der GU.
Danach 3 Gespräche mit Wohnungssuchenden und MitarbeiterIn der GU,
Hinzuziehung des Sozialamts und der Ausländerbehörde. Danach
„Sozialbericht“ durch MitarbeiterIn der GT mit Aufenthalts- und
„Sozialprognose“. Auf der Grundlage des Berichts und der Gespräche
entschiedet Verwaltungsmitarbeiter persönlich über die Erlaubnis zum
Auszug, vorher ist keine Wohnungssuche möglich (Vorlage der Erlaubnis
bei der WBG nötig).
Positivbeispiele:
→ SVV weigert sich, GU zu eröffnen und will stattdessen in Wohnungen
unterbringen
→ Nach Anerkennung werden Übergangswohnungen in Mietwohnungen
verwandelt, Geflüchtete können darin wohnen bleiben
→ Sozialwohnungen werden gebaut, wenn sie nicht mehr für Geflüchtete
gebraucht werden sollten, dann für andere