der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde

Montag, 26. Februar 2018

Sitzung des Flüchtlingsrats am Mittwoch, 28.2. in Potsdam

EINLADUNG

Liebe Mitglieder und Freund_innen des Flüchtlingsrats,

wir freuen uns, Euch/Sie zur nächsten offenen Sitzung des
Flüchtlingsrats einzuladen.

Sie findet statt

AM: MITTWOCH, DEN 28.02.2018

UM: 16:30 – 19:00 UHR

IM: PROJEKTEHAUS, RUDOLF-BREITSCHEID-STRAßE 164; 14482
POTSDAM-BABELSBERG.

(Anfahrt:
http://www.foerderverein-inwole.de/kontakt-de-DE/anfahrt-de-DE [2],
Parkplätze befinden sich auf dem Nachbargrundstück in der
Rudolf-Breitscheid-Straße 168)

Auf unserer nächsten offenen Sitzung wollen wir uns mit Euch/Ihnen zum
Thema „ARBEITSMARKTZUGANG FÜR GEFLÜCHTETE - PRAXISPROBLEME IM
KONTEXT VON AUSBILDUNG UND BESCHÄFTIGUNG“ austauschen.

Obwohl der rechtliche Zugang zum Arbeitsmarkt für Geflüchtete in den
vergangenen Jahren an einigen Stellen vereinfacht wurde, erreichen uns
die unterschiedlichsten Problemanzeigen von Geflüchteten aus
Brandenburg, die eine Beschäftigung oder Ausbildung aufnehmen wollen
oder bereits in einem Beschäftigungs- oder Ausbildungsverhältnis
stehen.

So wird beispielsweise der seit Sommer 2016 bestehende gesetzliche
Anspruch auf die Erteilung der Ausbildungsduldung bei einigen
Ausländerbehörden unterlaufen. Beschäftigungserlaubnisse werden trotz
konkretem Arbeitsplatzangebot abgelehnt. Menschen werden ohne
Ankündigung abgeschoben, obwohl sie sich in einer
sozialversicherungspflichtigen Anstellung befinden und sowohl
wirtschaftlich als auch sozial integriert sind. Die Maßnahmen der
Sprach- und Ausbildungsförderung sind unzureichend und nicht für alle
Geflüchteten gleichermaßen zugänglich.

Neben verschiedenen rechtlichen und strukturellen Hürden erreichen uns
außerdem immer wieder Berichte über Diskriminierungen und
Ungleichbehandlungen am Arbeitsplatz oder über
Beschäftigungsbedingungen, welche die Arbeitsrechte von geflüchteten
Arbeitnehmer_innen verletzen.

Wir wollen diese Themen gemeinsam mit Euch/Ihnen und folgenden
Expertinnen diskutieren:

SABRINA BAUMANN-TOSSOU, Flüchtlingsrat Brandenburg
Projektmitarbeiterin im Bleiberechtsnetzwerk „BleibNet proQuali
(BpQ)“ [3] in Brandenburg

und

ANJA SMASAL, ARBEIT UND LEBEN – DGB/VHS Berlin-Brandenburg
Beraterin bei der Fachstelle für Migration und Gute Arbeit Brandenburg

Konkrete Problemstellungen und Fragen dürfen im Vorfeld der Sitzung
gerne an info@fluechtlingsrat-brandenburg.de geschickt werden!

Im Anschluss an die Diskussion besteht wie immer die Möglichkeit,
weitere Anliegen und Themen zu besprechen, die Ihr mitbringt.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch/Ihnen!

Lotta Schwedler

--
Flüchtlingsrat Brandenburg
Geschäftsstelle
Rudolf-Breitscheid-Straße 164
14482 Potsdam

Tel.: 0331 - 716499
www.fluechtlingsrat-brandenburg.de [1]

Donnerstag, 22. Februar 2018

Im Café helfen, Spenden oder einfach nur ein kurzer Besuch - Flüchtlingscafé sucht neue Freiwillige - Zusammenarbeit mit Teltower Initiative

Liebe Menschen,
seit nun 3 Jahren öffnen wir jeden Sonntag zwischen 14:00 und 17:00 die Türen des Zehlendorfer Damm 112 um Raum, Zeit und Athmosphäre für zwischenmenschliche Begegnungen zu
schaffen.
Dafür brauchen wir nun neue Unterstützung. Wir suchen Menschen, die 1 oder 2x im Monat mitmachen.

Die Aufgaben sind einfach:

Kaffee kochen, Geschirr räumen, Kuchen ausgeben - Unterhaltungen, Spiele, Beratungen - Mensch sein.

Ebenso freuen wir uns über Kuchen, Spenden oder einfach einen kurzen Besuch.

 

Bitte meldet euch bei Sophie Gürtler: gusoma@web.de

Zusammenarbeit mit Teltow geplant

 

Die beiden Begegnungscafes Kleinmachnow und Teltow wollen sich vernetzen.

Unter anderem wollen wir gemeinsame Ausflüge unternehmen, denn auch neben alle der vielen Arbeit und Hilfestellungen ist es doch auch die Begegnung auf Ausflügen, in lockerer , fröhlicher Atmosphäre mit neuen Impulsen, die uns alle miteinander näher bringt ;-)
Für das kleine Orga.- Team werden noch interessierte Menschen gesucht.
Wer Lust darauf hat, meldet sich bitte direkt bei :

Stefan Walkowiak unter fluechtlingshilfe-teltow@gmx.de

Dienstag, 20. Februar 2018

Einladung zur Podiumsdiskussion am 1. März - Friedrich-Ebert-Stiftung Potsdam

"Integration in Brandenburg: Das neue Konzept der Landesregierung" 

Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung

1. März 2018, 18 bis 21 Uhr 

Bürgerhaus am Schlaatz, Potsdam

mit:
Dr. Wolfgang Bautz, Sozialwissenschaftler Potsdam
Diana Gonzáles Olivo, Migrantenbeirat Landeshauptstadt Potsdam
Doris Lemmermeyer, Integrationsbeauftragte des LandesBrandenburg
Andrea Johlige, MdL, Brandenburg
Sylvia Lehmann, MdL, Brandenburg
Barbara Richtstein, MdL, Brandenburg


Unser Bundesland hat 2015/2016 tausende Menschen aufgenommen, die Schutz
vor Bürgerkrieg, Verfolgung und Intoleranz suchten. Dass diese
Herausforderung alles in allem gut bewältig wurde und aus Brandenburg
keine Bilder von überfüllten Turnhallen oder von Menschen, die in
Regen und Kälte über Stunden warten mussten, gab, ist der Verdienst
der Landesregierung, der kommunalen Verwaltungen sowie engagierter
Bürgerinnen und Bürger, die mit Solidarität und Zivilcourage zur
Seite standen.

Fest steht, in der Integration kommt auch der Landesregierung eine
besondere Rolle und Verantwortung zu, im Sinn von steuern, fördern und
fordern. Aber auch die Einflussnahme des Landes auf die Bundespolitik
ist gefragt. Mit der Überarbeitung des Landesintegrationskonzeptes, das
im November 2017 unter Federführung des Sozialministeriums
abgeschlossen wurde, ist dafür ein konkreter Rahmen abgesteckt. Im
Licht der neuen Rahmenbedingungen und der Erfahrungen aus jüngster Zeit
wurden die Leitlinien in den verschiedenen Handlungsfeldern aktualisiert
und angepasst.
Hört man jedoch die Stimmen von Bürgerinnen und Bürgern, die in der
Begleitung von Geflüchteten engagiert sind, oder den Handwerksmeister,
der den Ausbildungsvertrag mit einem jungen Geflüchteten aufgrund von
bürokratischen Hindernissen nicht unterzeichnen kann, oder die Lehrerin
aus Syrien, die trotz erfolgreich absolvierter Anpassungsqualifizierung
an der Universität Potsdam noch immer keine sichere Berufsperspektive
hat, dann stellt sich die Frage, ob die "Integrationslokomotive" im Land
Brandenburg schon genügend Fahrt aufgenommen hat.

Wir laden Sie herzlich ein, diese und Ihre Fragen gemeinsamen mit
Politikerinnen und Fachleuten zu diskutieren. Dabei sollen - neben einer
Bestandsaufnahme - auch das neue überarbeitete
Landesintegrationskonzept der Landesregierung vorgestellt und kritisch
gewürdigt werden.

 Mehr Informationen und Anmeldung hier