der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde

Mittwoch, 21. November 2018

Schnell entscheiden: Frewilligendienst für Geflüchtete bis 31.12. beantragen

Einen Bundesfreiwilligendienst bietet das Evangelische Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin Geflüchteten in vielen seiner sozialen Einrichtungen in Berlin und Brandenburg an.
Dieses Angebot richtet sich an Menschen ab 18 Jahren mit einer guten Bleibeperspektive in Deutschland und einem ausreichenden Maß an Deutschkenntnissen. Interessenten sollten sich umgehend entscheiden, denn das Programm, das vom Bundesfamilienministerium gefördert wird, läuft demnächst aus. Verträge für die Freiwilligeneinsätze im kommenden Jahr können noch bis zum 31. Dezember 2018 abgeschlossen werden.

Weitere Informationen dazu sind unter 03328/43 35 15 (Julia Reimer, Referentin Freiwilligendienste), E-Mail: julia.reimer@diakonissenhaus.de sowie unter www.diakonissenhaus.de/freiwilligendienste erhältlich.

Weitere Informationen hier:

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Teltow/Teltower-Diakonissenhaus-bietet-Gefluechteten-Freiwilligenjahr-an

Mittwoch, 7. November 2018

5 Jahre Welcome Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf

In lockerer Runde im Rathaussaal in Kleinmachnow

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Unterstützer*innen aus den Gemeinden und viele der neu zu uns gestoßenen Menschen trafen sich am 7. November im Rathaussaal in Kleinmachnow. Viele konnten sich austauschen darüber, was schon geschafft ist und darüber sprechen, was noch getan werden muss. Anschließend gab es ein leckeres Buffet mit Gerichten aus den Heimatländern der Geflüchteten.

 Podiumsdiskussion mit Dr. Hyewon Seo, Marion Welsch, Erika Pusch und Fransziska Menzel

"Für Integration braucht es eine Perspektive", so die einhellige Meinung auf dem Podium. Hyewon Seo, die heute Flüchtlinge beim Deutschlernen unterstützt, hat diese Erfahrung selbst gemacht. Für sie war es wichtig, ein Wohlwollen zu spüren und das Gefühl irgendwann dazuzugehören. Erika Pusch, die junge Geflüchtete beim Lernen im Oberstufenzentrum unterstützt, erlebt, dass alle hochmotiviert sind und trotz der Schwierigkeiten gleichzeitig Deutsch zu lernen und Fächer wie Mathematik zu meistern, nicht aufgeben. Franziska Menzel, Koordinatorin für Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis, appellierte an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer alle Möglickeiten zum Austausch und zur Unterstützung zu nutzen. Das Fazit von Marion Welsch: " Die Menschen sind hier im wahrsten Sinne des Wortes aufgeschlagen, wir müssen ihnen weiterhin helfen aufzustehen."

Auch die PNN berichtet ausführlich über das Treffen:

https://www.pnn.de/potsdam-mittelmark/fluechtlingsprojekte-in-der-teltower-region-danke-fuers-durchhalten



Journalistenpreis Berlin-Brandenburg für Langzeitreportage über syrische Flüchtlngsfamilie in der MAZ

Oliver Fischer, Martin Küper und Anja Meyer (Märkische Allgemeine) wurden mit dem Journalistenpreis „Der lange Atem“ ausgezeichnet. Sie erhielten den ersten Preis für ihre Serie  „Das Leben der Yassins - Begleitung einer syrischen Flüchtlingsfamilie“.  Über zwei Jahre begleiteten die drei Journalisten die Familie. Hier die ganze Serie zum Nachlesen:

 http://www.maz-online.de/Brandenburg/Das-Leben-der-Familie-Yassin

12.11. in Teltow: BÜRGERDIALOG: „MIGRATION UND FLUCHT: WIE SOLL DIE EU HANDELN? WAS HABEN WIR DAMIT ZU TUN?

Ende 2017 waren 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht und aus
ihrer angestammten und rechtmäßigen Heimat vertrieben. Etwa 40
Millionen sind sogenannte „Binnengeflüchtete“, das bedeutet
Menschen, die – im Unterschied zu Geflüchteten im rechtlichen Sinn
– keine Staatsgrenze überschritten haben und in ihrem eigenen Land
bleiben. Die Gründe sind vielfältig. Bewaffnete Konflikte, Gewalt,
Menschenrechtsverletzungen und Naturkatastrophen zwingen die Menschen,
ihren Heimatort zu verlassen.

Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und das
Ministerium der Justiz und für  Europa und Verbraucherschutz des Landes
Brandenburg laden Sie herzlich in  ein zum:

BÜRGERDIALOG: „MIGRATION UND FLUCHT: WIE SOLL DIE EU HANDELN? WAS
HABEN WIR DAMIT ZU TUN?

MONTAG, 12. NOVEMBER UM 18.00 UHR IM BÜRGERHAUS TELTOW, RITTERSTRAßE
10, 14513 TELTOW.

Etwa 25,4 Millionen Geflüchtete sind außerhalb ihrer Staatengrenze
unterwegs. Davon sind in den letzten Jahren mehr als 2,6 Million
Menschen in der Europäischen Union angekommen. Die Meisten fliehen vor
Krieg und Terror aus Syrien und anderen Konfliktgebieten. Rund 41.000
Menschen suchten seit Anfang 2015 bisher Schutz im Land Brandenburg –
eine Herausforderung sowohl für Politik, Behörden und vor allem auch
viele Nichtregierungsorganisationen und ehrenamtlich Tätige. Reden Sie
mit! Mit Ihnen diskutieren:

STEFAN LUDWIG: MINISTER DER JUSTIZ UND FÜR EUROPA UND VERBRAUCHERSCHUTZ
DES LANDES BRANDENBURG

REINHARD HÖNIGHAUS: EUROPÄISCHE KOMMISSION IN DEUTSCHLAND

Vanja Budde: Landeskorrespondentin Brandenburg des Deutschlandfunks
(Moderation)

Bürgermeister Thomas Schmidt wird zu Beginn der Veranstaltung ein
Grußwort sprechen und übernimmt die Schirmherrschaft.

Die Veranstaltung wird Zusammenarbeit mit dem „Bündnis für
Brandenburg“ und dem Verbund Entwicklungspolitischer
Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e. V. von der Deutschen
Gesellschaft e. V. organisiert. Der Bürgerdialog beginnt um 18 Uhr und
endet ca. 19.30 Uhr mit einem kleinen Umtrunk. Die Veranstaltung ist
öffentlich, der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird per E-Mail an
Katharina Kuss: katharina.kuss@deutsche-gesellschaft-ev.de gebeten.