der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde

Dienstag, 23. April 2019

Unterkunft in Teltow öffnet ab 1. Mai für neue Bewohner

Der Landkreis Potsdam Mittelmark muss 2019 insgesamt 841 Personen aufnehmen. Davon
sind bereits ca. 230 Personen aufgenommen. Die Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Brück wird spätestens zum 3.10.2019 schließen. Die meisten Bewohner aus Brück werden in der neuen Gemeinschaftsunterkunft in Michendorf untergebracht.

Die Gemeinschaftsunterkunft in Teltow, Potsdamer Straße 5,  wird ab 1. Mai wieder bezogen (ca. 160 Plätze). Der Landkreis sucht derzeit nach 1-2 neuen Objekten, die möglichst zentral
liegen.

Im Landkreis leben zurzeit 4% ausländische Personen, also Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Das sind etwa 8700 Personen, Tendenz seit Jahren steigend. Über die Hälfte davon sind Menschen aus der EU bzw. anderen europäischen Nicht-EU-Staaten.

Die Top-5-Herkunftsländer sind Polen, die  Russische Föderation, Rumänien, Syrien und Bulgarien. Fast jede/r 4. Zugewanderte ist jünger als 25 Jahre, drei Viertel sind jünger als 45 Jahre alt, 57 Prozent sind männlich. Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge machen 17 Prozent aller ausländischen Personen im Landkreis aus.

(Die Zahlen beziehen sich auf den Stichtag 31.12.2018) 


 















Quelle: Landkreis Potsdam-Mittelmark/Integrationsbeauftragte

Donnerstag, 4. April 2019

Zuspruch und Unterstützung - Vier Jahre Begegnungscafé in der "Alten Schule"


Seit vier Jahren bieten wir jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr ein Begegnungscafé in der "Alten Schule" in Kleinmachnow an. Darüberhinaus leisten Ehrenamtliche vielerlei Unterstützung für geflüchtete Menschen, die zu uns kommen. Der folgende Text ist im aktuellen Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde erschienen. .

Zuerst einmal Dank an alle, die kleine oder größere Zeitfenster für die Geflüchteten spenden.
Dank auch an diejenigen, die finanzielle Hilfe leisten. Die Flüchtlingshilfe in Kleinmachnow ist weiterhin notwendig und sehr sehr hilfreich.

Die Menschen benötigen für ihren Alltag zum Deutschlernen, für Behördengänge und für die Wohnungssuche dringend weiterhin Hilfe.

Die Realität ist, dass sich viele  Helfer und Helferinnen von 2015 inzwischen wieder in ihrem Privatleben eingerichtet haben. Realität ist aber auch, dass es Unermüdliche gibt, die weiterhin einen  kleinen oder größeren Teil ihres Lebens damit zubringen, anderen bei der Integration zu helfen. Wohnungen zum Beispiel findet man als Migrant eigentlich nur mit Hilfe von deutschen Fürsprechern- und sprecherinnen, die z. Bsp. bei den Hausverwaltungen anrufen und notfalls bei Problemen mit dem Papierwust helfen, den man mitbringen muss, wenn man zu einer Wohnungsbesichtigung geht und sie dann vielleicht sogar noch begleitet.  Die Geflüchteten müssen ihren Beitrag selber leisten. Die meisten finden im Internet passende Wohnungsanzeigen, aber es hilft, wenn eine deutsche Stimme anruft! Sie können sich auch selbst um die notwendigen Papiere kümmern. Dabei helfen auch die Sozialarbeiter in den Heimen, aber es bleiben oft offene Fragen, die nicht selbst gelöst werden können.

BERATUNG FÜR PATEN UND UNTERSTÜTZER

Es ist wichtig, dass wir Helfenden und Paten uns auf bestimmt Zeitfenster begrenzen, damit uns das zusätzliche Ehrenamt nicht über den Kopf wächst. Das kann man klar kommunizieren. Regelmäßige Beratungs- und Reflexionsgespräche unter der Anleitung einer erfahrenen Supervisorin, in denen man den Kopf wieder frei bekommt und Probleme besprechen kann, finden genau dafür statt, der nächste Termin ist am 23. April um 19:30 im Begegnungscafé, Zehlendorfer Damm 212. Anmeldung wäre nett, ist aber nicht unbedingt notwendig. Einfach hingehen!!

UNTERSTÜTZUNG IM BEGEGNUNGSCAFÉ

Tätige Hilfe braucht weiterhin das Begegnungscafé als Verstärkung des Teams sonntags von 13:00 -17:00, gern auch einmal monatlich.  Oder Sie bringen einfach mal einen Kuchen vorbei!

LESEPATEN GESUCHT

Dringende tätige Hilfe und Unterstützung brauchen die Kinder in den Heimen an der Ruhlsdorfer Straße 90 A und B in Stahnsdorf und in der Oderstraße 67 in Teltow in Form von Lesepatenschaften am Nachmittag.  Melden Sie sich bitte in den Büros der Heime.

SPENDEN FÜR KINDERBETREUUNG UND AUSBILDUNG

Finanzielle Unterstützung benötigt auch die Kinderbetreuung parallel zum Deutschkurs für Mütter mit Babys und Kleinkindern in der Oderstraße weiterhin. Im Mai endet der laufende Kurs und es gibt schon eine Warteliste für den nächsten Kurs.

Und nicht zuletzt: Unser junger syrischer Freund N.* liegt mit sehr guten Noten auf der Zielgraden seiner Physiotherapie-Ausbildung. Die Spenden für die Ausbildungsförderung reichen jetzt noch bis Ende Mai. Wir bitten Sie von Herzen um die noch benötigten 1250 Euro bis zum  Ende seiner Ausbildung im Oktober, gern in jeder kleinen Teilsumme. 

Spenden Sie bitte mit dem Kennwort: „Kinderbetreuung“ oder „Ausbildungsförderung für N.“ auf das Kirchenkonto:

IBAN:DE85 1605 0000 3523 0301 01,
BIC: WELADED1PMB.

Wenn Sie Ihre Adresse mit angeben, bekommen Sie eine Spendenbescheinigung.
Heißen Dank!


Marion Welsch

*Aus datenschutzrechtlichen Gründen veröffentlichen wir hier den vollen Namen nicht. Wenn Sie mehr wissen wollen, schreiben Sie uns

info@fluechtlingshilfe-kleinmachnow.de





Dienstag, 2. April 2019

Nächste Beratungstermine

Liebe Engagierte in der Flüchtlingshilfe,

hier kommen zum Vormerken die neuen Termine im

Begegnungscafé Kleinmachnow bis zum Juni 2019:

Dienstag, 14.5.2019

Dienstag, 25.6.2019


... jeweils 19.30 Uhr, Zehlendorfer Damm 212 in Kleinmachnow.

Wir bieten in Zusammenarbeit mit ISA e.V. regelmäßige Beratungs- und Reflexionsgespräche unter der Anleitung einer erfahrenen Supervisorin an. Sie sind herzlich eingeladen zum Austausch und Kraft tanken!