Die deutsche Bevölkerung steht der Zuwanderung wesentlich geneigter
gegenüber, als rechtspopulistische Abschottungsideeen nahelegen.Das
ergibt sich aus einer neuen Studie der Universität Bielefeld, die die
Konfliktforscher Andreas Zick und Madlen Preuß verfasst haben.
Die öffentliche Debatte über Zuwanderung und Integration von
Zuwanderern werde in Deutschland nach wie vor von rechtspopulistischen
und –extremistischen Abschottungsphantasien dominiert. In Wirklichkeit
stehe die Bevölkerung dem Thema relativ gelassen gegenüber – gelassener
jedenfalls als noch im Jahre 2016, so die Autoren der Studie.
Das zeigt die repräsentative Bevölkerungsumfrage „ZuGleich - Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit“,
die seit 2014 alle zwei Jahre vom Institut für interdisziplinäre
Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld durchgeführt und
von der Stiftung Mercator herausgegeben wird.